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Morgenandacht


Von Matthias Bernstorf, Schwerin


Mike Oldfield


Den melodischen Sound seiner E-Gitarre fand ich schon als Schüler faszinierend, letzte Woche ist er 65 Jahre alt geworden: Mike Oldfield. Herzlichen Glückwunsch. Einer seiner größten Erfolge war „Moonlightshadow“, und darin klingt für mich zugleich die größte Hoffnung an, die es im Glauben gibt:

I stay, I pray see you in Heaven one day, auf Deutsch „Ich bleibe und bete, dich eines Tages im Himmel wiederzusehen“.

Ich weiß nicht, ob es einen Menschen gibt, von dem Sie sich das zutiefst wünschen: sich im Himmel wiederzusehen. Aber ich persönlich glaube: Gott kann das. „Bei Gott ist nichts unmöglich“. So ähnlich sagte es mal Mike Oldfield mal in einem Interview. Ein Reporter hatte ihn gefragt, ob er religiös sei. Und dazu sagte der britische Musiker und Komponist: „Ich habe Religion nie praktiziert, aber bin wahnsinnig gerne in alten Kirchen. Das öffnet meinen Geist, und dann schreibt sich meine Musik viel besser“.

Zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London 2012 hatte Oldfield ein altes deutsches Kirchenlied neu arrangiert: „In dulci jubilo“ aus dem 13. Jahrhundert. Darin heißt es am Schluss: „Wo ist der Freuden Ort? Nirgends mehr als dort, da die Engel singen und die Glocken klingen“. Das war vermutlich auch eine Anspielung auf Oldfields Meisterwerk „Tubular Bells“ für E-Gitarre, Orchester und Röhrenglocken. Aber vielleicht auch die Botschaft seines Albums Heaven’s open: dass Gottes Himmel offen steht, besonders denen, die sich lieben.


Kontakt

Evangelische Kirche im NDR, Redaktion Schwerin
Dr. Matthias Bernstorf
Schliemannstraße 12a
19055 Schwerin
Tel.: Studio (0385) 34 31 85 60
Mobil: (01577) 35 21 531
Fax: (0385) 34 31 85 61
E-Mail: bernstorferr.de

www.ndr.de/kirche


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