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Mecklenburgischer Kirchenkreisrat:

Wismarer Kirchengemeinde trägt künftig „Johannes“ im Namen

13.04.2019 ǀ Güstrow/Rostock.  „Evangelisch-Lutherische Johannes-Kirchengemeinde Wismar-Wendorf“ – so firmiert künftig die Kirchengemeinde der Hansestadt. Die Namensänderung auf Antrag der Gemeinde beschloss jetzt der Mecklenburgische Kirchenkreis auf seiner Sitzung in Güstrow. Zudem fasst das Leitungsgremium im Kirchenkreis Mecklenburg weitere Beschlüsse.

Die Kirchengemeinde Wismar-Wendorf entstand in den 1960er-Jahren als Filialgemeinde der Wismarer Kirchengemeinde Heiligen Geist im neu errichteten Wohngebiet Wismar-Wendorf. Als Name des Hauses wurde „Haus der Begegnung" gewählt, um den Reizbegriff „Kirche" in einem sozialistischen Wohngebiet zu vermeiden, jedoch die Offenheit des Hauses für alle Bewohner des Viertels damit auszudrücken. Im Jahre 2016 feierte die Gemeinde das 50-jährige Bestehen des „Hauses der Begegnung". In diesem Zuge gab es Überlegungen einen neuen Namen zu finden, die in einen Gemeindeprozess der Erneuerung einflossen.

Anschließend war die Gemeinde aufgerufen Namensvorschläge einzureichen, aus denen bei einer Gemeindeversammlung in 2018 eine Auswahl getroffen wurde. Der Kirchengemeinderat wurde mit der endgültigen Namensfindung für die Gemeinde betraut. Im Ergebnis fand das Johannesevangelium besonderes Interesse, weil es durch die Ich-bin-Worte Christus auf verschiedene Weisen ins Zentrum stellt.
 
Zustimmung für neugeordnete Rostocker Seemannsmission

Seine grundsätzliche Bereitschaft erklärte der Kirchenkreisrat, um die Voraussetzungen für die Errichtung einer Kirchenkreisstelle für die Diakonin bzw. den Diakon der Rostocker Seemannsmission ab dem 1. Januar 2020 zu schaffen. Zugleich soll eine Vereinbarung zur Finanzierung dieser Stelle mit dem Hauptbereich Mission und Ökumene der Nordkirche abgeschlossen werden. Die Nordkirche wird die Refinanzierung für zehn Jahre tragen.

Hintergrund: Die Stelle des derzeit tätigen Seemannsdiakons in Rostock ist an den Hauptbereich Mission und Ökumene angebunden – als einzige in der gesamten Nordkirche. Die Strukturen sollen nunmehr landeskirchenweit angeglichen und vereinheitlicht werden. Die Dienstaufsicht sowie alle personalwirtschaftlichen Rechte und Pflichten liegen künftig beim Kirchenkreis Mecklenburg, die Fachaufsicht beim Seemannspfarramt der Nordkirche.
 
Mitglieder des Internetbeirates und Leiter für Finanzen und Meldewesen berufen

Personell neu besetzt wurden die drei mecklenburgischen Plätze im Redaktionsbeirat des offiziellen Internetportals www.kirche-mv.de. Der Kirchenkreisrat berief erneut für die kommenden drei Jahre Pastor Christian Banek (Gemeindepastor Woosten), Christian Walter (Mitarbeiter Kirchenkreisverwaltung Mecklenburg) und Christian Meyer (Pressesprecher und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis). Der Pommersche Kirchenkreisrat wird ebenso drei Mitglieder berufen. Der Beirat begleitet die Entwicklung des gemeinsamen Internetauftrittes der beiden Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern.
 
Zudem stimmte der Kirchenkreisrat zu, dass Oberkirchenrat Olaf Johannes Mirgeler die Leitung des Fachbereiches Finanzen und Meldewesen in der Kirchenkreisverwaltung Mecklenburg im Rahmen der Abordnung der Nordkirche an den Kirchenkreis Mecklenburg im Umfang von zunächst 75 Prozent einer Vollbeschäftigung erhält.
Quelle: ELKM (cme)


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