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Gottesdienst zum Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

Jugendliche lesen aus Feldpostbriefen, Bischof von Maltzahn predigt

08.11.2018 ǀ Schwerin.  Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg: Aus diesem Anlass wird am kommenden Sonntag (11. November) um 10 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in den Schweriner Dom eingeladen. Den Gedenkgottesdienst gestalten vor allem Jugendliche aus Wittenburg und Schwerin. Die Predigt hält Bischof Dr. Andreas v. Maltzahn.

Jugendliche aus Wittenburg, die sich im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren, werden beispielsweise aus Feldpostbriefen vorlesen. Zudem stellen sie die Jugendarbeit des Volksbundes vor. Geplant ist darüber hinaus, dass die Schülerinnen und Schüler nach dem Gottesdienst mittels einer kleinen Ausstellung Einblick in das „Monte-Cassino-Projekt“ geben.

Hintergrund: Die Schlacht bei Monte Cassino war die größte Völkerschlacht des Zweiten Weltkriegs. Truppen aus 32 Nationen waren beteiligt. Die von Januar bis Mitte Mai 1944 dauernden Kämpfe bezahlten mehr als 100.000 Menschen mit ihrem Leben. Heute erinnert u.a. ein deutscher Soldatenfriedhof daran.

Schweriner Konfirmanden gestalten Liturgie mit

Die Liturgie im Gottesdienst zum Ende des Ersten Weltkrieges übernehmen neben Dompredigerin Ariane Baier ebenso Konfirmanden aus der Domgemeinde. Teil der Liturgie ist ein Bekenntnis zu Frieden und Gerechtigkeit. Zuvor wirdd Bischof v. Maltzahn in seiner Predigt u.a. der Frage nachgehen, wie es geschehen konnte, dass Kirche und Volk sich damals der Kriegslust ergaben. Zugleich stellt er die aktuelle Frage: Was macht Menschen anfällig für Gewalt und Krieg?

Musikalisch gestaltet Sebastian Junius an der Orgel den besonderen Gottesdienst.
Mehr zur Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. unter: www.volksbund.de/jugend-bildung/jugend-und-bildung.html
Quelle: Bischofskanzlei Schwerin (cme)

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