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Kirchenkreis Mecklenburg

Früherer Landessuperintendent Roettig gestorben

10.01.2019 ǀ Schwerin/Parchim.  Der frühere Leiter des ehemaligen Mecklenburger Kirchenkreises Parchim, Landessuperintendent Ernst-Friedrich Roettig, ist am Dienstag (8. Januar) im Alter von 77 Jahren gestorben. Der Theologe stand von Mitte 1999 bis zum Eintritt in den Ruhestand Ende Juli 2006 an der Spitze des evangelischen Kirchenkreises. Er lebte in Schwerin im Ruhestand. Die Trauerfeier findet am Dienstag (15. Januar, 11 Uhr) im Schweriner Dom statt, teilte Propst Marcus Antonioli am Donnerstag in Wismar mit.

Roettig stammte aus Schwerin und studierte von 1960 bis 1965 in Rostock Theologie. Nach dem Vikariat in Rostock war er zunächst Pastor in Boddin (bei Gnoien) und von 1976 an Landesjugendpastor der mecklenburgischen Kirche. 1982 wurde er zum Schweriner Domprediger berufen. Von 1994 bis Ende März 1999 war Roettig Landessuperintendent des Kirchenkreises Schwerin, der zum 1. April 1999 im Zuge der Strukturreform aufgelöst wurde.

Als Landessuperintendent seien Ernst-Friedrich Roettig Gemeindevisitationen immer besonders wichtig gewesen, sagte Propst Antonioli. Wichtig seien ihm selbst auch das Lob Gottes, die geistliche Verankerung in Bibel, Gebet und Musik gewesen. "Singend und oft am Klavier fand er Inspiration und geistliche Stärkung." Gern habe er, soweit es seine Gesundheit zuließ, im Ruhestand Gottesdienstvertretungen gemacht und sich an Gemeindeberatungen beteiligt. Zudem habe er Aufgaben im Vorstand des Vereins "Haus der Kirche Groß Poserin" und als Beauftragter für die geistlichen Häuser in Mecklenburg übernommen.
Quelle: epd

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